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Jugendbus Unser wichtigstes Projekt in diesem Jahr nennt sich "Jugendbus". Schon bereits die letztjährige Suche nach einem solchen Bus im Lindauer hatte einige Journalisten dazu bewogen, einen Artikel in verschiedenen Tageszeitungen zu veröffentlichen. Als Jugendarbeiter der Gemeinde Lindau und Hauptverantwortliche dieses Projektes, möchten wir nun aus erster Hand die Hintergründe, die zu diesem Projekt führten erläutern und Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, den Sinn und Zweck des Jugendbusses näher erklären. Ausgangslage der Idee eines Jugendbusses ist, dass in der Gemeinde Lindau nur wenige Indoor-Treffpunkte bestehen, welche von den Jugendlichen uneingeschränkt und ohne Erwartungsdruck aufgesucht werden können. Als Folge davon versammeln sich viele Jugendliche zum Beispiel bei der Autobahnraststätte Kemptthal oder vor dem Eingang des Schwimmbades in Grafstal und an diversen anderen Orten in der Gemeinde. Um die Jugendlichen in das Gemeindeleben zu integrieren, ist es aber sinnvoll, wenn sie einen zentral gelegenen Indoor-Treffpunkt aufsuchen können. Im Sommer 2010 fanden die Jugendarbeiter einen leerstehenden Bus auf einem Firmenareal in Tagelswangen. Da über einen längeren Zeitraum kein Besitzer gefunden werden konnte, wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lindau das Projekt Jugendbus aufgenommen. Im August 2010 informierte der Gemeinderat, dass für einen Treffpunkt für Jugendliche ein Kredit von Fr. 17‘927.75 gesprochen wurde. Ende August 2010 wurde für das Projekt die Baubewilligung auf dem Parkplatz des Schwimmbades in Grafstal erteilt. Fast zum gleichen Zeitpunkt meldete sich der Besitzer des Busses und das Projekt Jugendbus wurde vorübergehend eingestellt. Im Dezember 2010 schrieb der Zürcher Oberländer einen Artikel über das Projekt Jugendbus. Daraufhin trafen einige Angebote von interessierten Busverkäufern bei der Gemeinde ein. Den Zuschlag erhielt ein Unternehmen aus Neftenbach. Mittlerweile hat der Gemeinderat auch den ursprünglichen Kredit für den Jugendbus erhöht. Seither sind die Jugendarbeiter daran, den Umbau des Busses zu organisieren. Unterstützt werden sie von der Schule Lindau, welche mit den Jugendlichen Tische, Bänke und eine Bar während dem Werkunterricht baut. Für die Zimmerarbeiten konnte die Firma Brunner Erben AG in Lindau gewonnen werden. Sie stellt ihre Lehrlinge zur Verfügung. Unterstützung erhält die Jugendarbeit auch vom Aussendienst und dem Elektrizitätswerk der Gemeinde Lindau. Ab Anfang April 2011 kann der Postautobus am neuen Standort, auf dem Parkplatz des Schwimmbades in Grafstal, begutachtet werden. Nach den Ostern fangen die Arbeiten an. Der Innenausbau soll von den Jugendlichen selber vorgenommen werden. Dafür suchen wir interessierte Jugendliche, die während den Frühlingsferien vom 26. April – 6. Mai 2011 Zeit haben, den Jugendbus umzubauen. Der Jugendbus soll ein attraktiver Treffpunkt werden, welcher von den Jugendlichen selber verwaltet wird. Ein Ort von Jugendlichen für die Jugendlichen. Mit Unterstützung der Jugendarbeiter sollen die Jugendlichen einen Kiosk führen, aber auch dafür besorgt sein, dass der Bus und die Umgebung sauber gehalten werden. Die Öffnungszeiten sind an 5 Abenden vorgesehen, Montag – Donnerstag und Samstag. Der Jugendtreff ist weiterhin am Freitagabend offen, dann bleibt der Jugendbus geschlossen. Aufgrund dieser neuen und erweiterten Öffnungszeiten brauchen die Jugendarbeiter Hilfe von freiwilligen Erwachsenen, die dabei helfen, den neu gestalteten Treffpunkt zu beaufsichtigen.
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